Graue Zellen aktiv halten | Munter & Gesund

Die grauen Zellen aktiv halten

Mit zunehmendem Alter nimmt bei vielen Menschen die Gedächtnisleistung ab. Besonders das Kurzzeitgedächtnis ist davon betroffen. Die Gründe können Flüssigkeitsmangel, Verkalkung oder Durchblutungsstörungen sein. Aber auch Einsamkeit und fehlende Forderung führen zu einer abnehmenden Leistung unseres Gehirns.

Graue Zellen aktiv halten
Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de


Die Verminderung der Gedächtnisleistung im Alter ist jedoch nicht zwangsläufig. Sie ist individuell sehr verschieden und kann positiv beeinflusst werden. Sie müssen mit dem Älterwerden einfach mehr für Ihr Gehirn tun! Wir geben Ihnen vier Tipps, mit denen Sie auch im Alter geistig fit bleiben!
 

1. Bessere Gedächtnisleistung durch eine gesunde Ernährung

Eine schlechte Ernährung wirkt sich negativ auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit aus. Umgedreht wirken sich eine gesunde Ernährung und ein gesunder Schlaf positiv auf unseren Körper und unser Gehirn aus.

Für das Gehirn ist es besonders wichtig, genügend Eiweiße und Vitamine zu erhalten. Eine besondere Rolle dabei spielen die B-Vitamine B6, B9 (Folsäure) und B12. Das Vitamin-Trio verringert den Homocystein-Gehalt im Blut. Das ist ein Zellgift, das den Stoffwechsel der wichtigen Nervenbotenstoffe stört. Außerdem haben die B-Vitamine eine positive Wirkung auf die Konzentration, das Erinnerungs- und das Denkvermögen.

Mit fortschreitendem Alter nimmt das Vermögen ab, wichtige Nährstoffe und Vitamine aus der Nahrung aufzunehmen und zu verwerten. Auch die Einnahme von Medikamenten kann die Vitaminaufnahme hemmen. Daher kann es sinnvoll sein, seine Ernährung mit Vitamin-Präparaten zu ergänzen, die Folsäure und B-Vitamine enthalten.
 

2. Sport hält den Körper und das Gedächtnis fit

Jeder kennt den Spruch: "In einem gesunden Körper lebt ein gesunder Geist." Genauso wie eine gesunde Ernährung wirkt sich die körperliche Fitness auf das Gehirn und die Gedächtnisleistung aus.

Ausreichend Bewegung hilft nicht nur gegen überflüssige Pfunde, sondern auch gegen Arterienverkalkung und Durchblutungsstörungen. Mit Sport fördern Sie die Durchblutung Ihres Körpers, regen das Nervenwachstum an und bringen Ihren Kopf in Schwung.

Damit Ihr Gehirn gut funktioniert, braucht es außerdem genügend Sauerstoff. Am besten also, Sie verbinden beides miteinander! Ausdauer-Sportarten an der frischen Luft sind gut geeignet, Körper und Geist fit zu halten.
 

3. Gehirnjogging für die geistige Fitness

Wer sein Alter vorschiebt, bestimmte Dinge nicht zu unternehmen, tut sich selbst keinen Gefallen. So wie Muskeln ohne Bewegung verkümmern, müssen Sie auch Ihr Gehirn trainieren, damit es leistungsfähig bleibt. Nur die geistige Anregung hält Ihr Gedächtnis in Bewegung. Deshalb können Sie gar früh genug mit einem Gedächtnistraining beginnen.

Nehmen Sie die nächste Urlaubsreise zum Anlass und erlernen Sie die Landessprache. Lösen Sie Kreuzworträtsel und spielen Sie Sudoku, lernen Sie Gedichte auswendig, rechnen Sie im Kopf und machen Sie kleine Gedächtnistests. Sie werden sehen, dass sich die Leistung Ihres Gehirns mit dem Training verbessert!
 

4. Soziale Kontakte halten das Gehirn aktiv

Kaum etwas regt uns so an, wie der Kontakt mit anderen Menschen. Unser Gehirn ist für den geistigen Austausch programmiert. Pflegen Sie soziale Kontakte, gehen Sie ins Theater, führen Sie Gespräche und treffen Sie Ihre Familie.

Besonders Kinder haben einen positiven Einfluss auf ältere Menschen, das haben zahlreiche Generationsprojekte bewiesen. Abgesehen davon, dass Sie so auf dem neuesten Stand bleiben, hält der Kontakt zur jüngeren Generation auch geistig jung.

Genauso kann Sie die Beschäftigung mit dem Internet geistig fit halten! Lassen Sie sich von Ihren Enkeln doch mal soziale Netzwerke wie Facebook oder Feierabend.de zeigen. Hier können Sie gleichgesinnte Gruppen für Ihre Hobbies finden!

 

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