Schnupfenzeit Herbst | Munter und Gesund Blog

Schnupfenzeit Herbst

Die kühle, dunkle Jahreszeit ab Ende Oktober ist stets mit dem Beginn der Schnupfen-Saison verbunden. Eine laufende Nase und grippale Infekte, die mit Hals-, Kopfschmerzen und Fieber einhergehen, sind die typischen Beschwerden, mit denen zahlreiche Menschen im Herbst beim Hausarzt vorstellig werden.

Schnupfenzeit Herbst
Bildquelle: Dieter Schütz / pixelio.de

Die kalte Witterung macht es Viren und Bakterien leicht, sich in unseren Schleimhäuten anzusiedeln. Während ein harmloser Schnupfen mit Niesen und Naseputzen lästig, aber im Regelfall ungefährlich ist, kann ein schwerer grippaler Infekt oder auch die echte Grippe für Kinder, ältere und schwache Menschen schnell bedrohlich werden.

Aber auch, wenn der Herbst witterungsbedingt die typische Schnupfenzeit ist: Mit bewährten Hausmitteln und geeigneten Medikamenten kann man bei Schnupfen die Krankheitssymptome meist schnell in den Griff bekommen.

Mit einfachen Hygienemaßnahmen der Erkältung vorbeugen

Schnupfenviren werden durch Tröpfcheninfektionen von Mensch zu Mensch übertragen. Viele Körperkontakte sind für die Viren ideale Voraussetzungen, um sich schnell auszubreiten. Dies erklärt auch, warum in Kindergärten oder auch Krankenhäusern schnell wahre Schnupfenwellen in der kalten Jahreszeit ausbrechen.

Wer sich beispielsweise zu einem anderen Menschen beugt und diesen anniest oder anhustet, versorgt sein Gegenüber rasch mit einer Vielzahl von hochansteckenden Viren, die die typischen Erkältungssymptome auslösen: Kopf- und Gliederschmerzen, der Hals tut weh, Husten quält gerade in der Nacht und nicht selten kommt auch Fieber hinzu.

Gerade in der Schnupfenzeit gilt deswegen: Husten nur in die eigene Armbeuge, ein benutztes Taschentuch sofort im Müll entsorgen, auf Händeschütteln und Anfassen von Türklinken möglichst verzichten! Auch, wer sich regelmäßig und ausreichend lange die Hände wäscht, macht es den Viren schwer.

Das hilft bei Schnupfen

Wichtig zu wissen: Die meisten Erkältungskrankheiten werden von Viren verursacht und nicht von Bakterien. Bei leichten Schnupfensymptomen ist eine Therapie mit Antibiotika deswegen nicht angezeigt. Viel besser helfen bewährte Hausmittel wie Salbeitee und Milch mit Honig gegen das Kratzen im Hals.

Wer hiermit nicht mehr weiterkommt, kann in Apotheken rezeptfrei wirksame Medikamente gegen Erkältung finden. Präparate mit dem Wirkstoff Paracetamol helfen gegen Kopf- und Gliederschmerzen und wirken gleichzeitig fiebersenkend. Abschwellende Nasentropfen lassen wieder frei durchatmen und machen insbesondere die Nachtstunden angenehmer.

Zudem gibt es verschiedene Lutschtabletten mit Wirkstoffen, die die Hals-Rachen-Region leicht betäuben und damit auch Schluckbeschwerden lindern. Üblicherweise ist eine Erkältung nach wenigen Tagen überstanden. Doch Vorsicht: Werden die Symptome nicht besser sondern schlechter, tritt plötzlich hohes Fieber und enorme Mattigkeit auf, dann kann eine Grippe vorliegen. In einem solchen Fall sollte unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.

 

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