Impfen - ja oder nein | Das Pro & Contra zum Impfen

Impfen - ja oder nein

Im nasskalten Wetter steckt auch immer die Saison für grippale Effekte. Wer den müden und schmerzhaften Gliedern, der laufenden Nase und der erhöhten Müdigkeit entgehen möchte, die ein solcher grippaler Infekt mit sich bringen kann, dem sei die Möglichkeit einer Schutzimpfung ans Herz gelegt.

Impfen - ja oder nein?
Bildquelle: Denise / pixelio.de

Eine vorbeugende Schutzimpfung gegen die Grippe ist allerdings nicht unumstritten. Zweifelsohne sollte sie von Personen beansprucht werden, die das 60. Lebensjahr überschritten haben oder die chronisch krank sind. Auch Schwangere und Babys haben einen gesteigerten Bedarf daran. Was bedeutet das aber für Menschen, die an sich gesund leben und nicht zu Krankheiten neigen?

Die Gründe für eine Impfung

Die Wartezimmer beim Hausarzt sind gerade in den Wintermonaten überfüllt. Auf den Bahnhöfen und in den Einkaufszentren lauert die Ansteckungsgefahr. Es ist beinahe unmöglich, dem Infekt zu entkommen. Wer aber wegen einer solchen Erkrankung keine Arbeitszeit verpassen oder sich keinen weiteren gesundheitlichen Risiken aussetzen möchte, für den kann die Grippeschutzimpfung eine sichere Option sein, den lästigen Viren zu entgehen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden profitieren also davon.

Die Gründe gegen die Impfung

Wer sich impfen lässt, bekommt Substanzen verabreicht, die sich regelmäßig der Kritik der Ärzteverbände ausgesetzt sehen. Denn die Präparate werden teilweise an den Krebszellen von Tieren zu Probezwecken eingesetzt. Gegenwärtig lässt es sich daher nicht ausschließen, dass Reste der Tumore in das Serum gelangen. Auf diese Weise könnten die genetischen Krebsinformationen von den Tieren zum Menschen übertragen werden. Ein Risiko, das gerade zur Vorbeugung einer Grippe nicht unbedingt eingegangen werden sollte.

Im Zweifelsfall den Hausarzt fragen

Für welche Personen genau eine Grippeschutzimpfung infrage kommt, lässt sich trotz des Vorliegens einiger Kriterien nicht eindeutig sagen. Hier ist es ratsam, den behandelnden Arzt anzusprechen und zu ergründen, ob der Patient zu einer der Risikogruppen zählt. Ist dem nicht so, kann er sich natürlich freiwillig impfen lassen. Besteht bei ihm indes ein erhöhter Bedarf der Virenabwehr, so empfiehlt es sich, gerade vor den kalten Monaten den kleinen Piecks auf sich zu nehmen.

Impfen bei Babys besonders hart diskutiert

Gerade das Impfen von Babys und Kleinkindern löst in Teilen der Bevölkerung kontroverse Diskussionen aus. Dass das Nicht-Impfen für große Schwierigkeiten sorgen kann, zeigt die Berliner Masern-Epidemie im Jahr 2015. Auf bambiona.de geht die Redaktion auf das Thema Impfen im Kleinkind-Alter genauer ein.

 


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