Wenn Schmerzen unerträglich werden > Infos zu Tramadol

Wenn Schmerzen unerträglich werden

Immer mehr Patienten sind wegen starker Schmerzen in Behandlung. Wenn die haus- oder fachärztliche Behandlung nicht genug Wirkung zeigt, kann man als chronischer oder akut betroffener Schmerzpatient in den Schmerzambulanzen großer Kliniken Hilfe finden.

Wenn Schmerzen unerträglich werden ...
Bildquelle: sigrid rossmann / pixelio.de

Nicht jedem Patienten steht allerdings eine Schmerzambulanz in erreichbarer Nähe zur Verfügung. Bei unerträglichen Schmerzen darf man auf keinen Fall selbst die Dosis der Schmerzmittel erhöhen, insbesondere wenn man neben starken Schmerz-Therapeutika noch andere Medikamente erhält.

Starke Schmerzen müssen von einem Facharzt behandelt werden, der sich auf Wechselwirkungen einzelner Medikamente versteht!

Medikation muss vom Facharzt bestimmt und überwacht werden

Bestimmte Medikamente schließen sich gegenseitig aus oder können zu einem tödlichen Medikamenten-Cocktail werden. Bei starken bis unerträglichen Schmerzen helfen oft nur noch morphiumhaltige Schmerzmittel oder opioide Wirkstoffe wie Tramadol.

Bei einer tödlich verlaufenden Erkrankung gibt man heutzutage schneller starke Schmerzmittel, um die Lebensqualität des betroffenen Patienten zu erhöhen. Schwierig wird es aber bei unerträglichen Schmerzen, die über lange Jahre bestehen.

Dieser Artikel auf Onmeda beschäftigt sich mit Tramadol. Tramadol ist ein synthetischer Wirkstoff, der seit 1977 bekannt ist. Er fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz.

Das organtoxische Vergiftungspotential von Tramadol ist relativ gering. Daher eignet sich dieser Wirkstoff auch bei starken Schmerzen. Es ist aber bekannt, dass Tramadol bei etwa 30 Prozent aller Verwender nicht die erhoffte Wirkung hat. In diesem Fall müssen stärkere Schmerzmittel in Erwägung gezogen werden.

Alternativen mit Tramadol

Alternativ dazu kann man Tramadol mit anderen Schmerzmitteln kombinieren. Eigene Experimente in dieser Richtung sind aber gefährlich!

Da starke Schmerzen nicht selten im Verbund mit anderen Symptomen auftreten, ist die Dosierung von Schmerzmitteln wie Tramadol grundsätzlich vom Facharzt festzulegen. Als Nebenwirkung muss man bei Tramadol-Gaben mit Übelkeit rechnen. Diese kann aber heutzutage medikamentös unterbunden werden.

Auch bei starken bis unerträglichen Schmerzen gilt der medizinische Grundsatz, dass man dem Schmerzpatienten so viel Schmerzreduktion wie nötig gewährt, aber so wenig Betäubung wie möglich verschreibt, damit er nicht nur noch dahindämmert.

Wichtig ist es, den Schmerzreiz zu unterbrechen oder ihm die Spitze zu nehmen!

 


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